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Sumathu-Therapie 179

Die Sumathu-Therapie ist eine ganzheitliche, energetische Körpertherapie, bei der verschiedene Massagetechniken und eine spezielle Wirbelsäulen- und Gelenkbehandlung zum Einsatz kommen, um Energieblockaden zu lösen.

Die Sumathu-Therapie wurde vom Schweizer Max Sulser (geb. 1945) entwickelt. Aufgrund seiner Erfahrungen als Masseur und Therapeut für Akupunktmassage gründete er 1985 in Thun eine eigene Schule. Da die dort angebotene Ausbildung in verschiedenen manuellen Therapien wesentlich umfangreicher ist als die eines medizinischen Masseurs, wird sie unter dem Namen Sumathu-Therapie zusammengefasst. Sumathu wurde ursprünglich abgeleitet von „Sulser-Max-Thun“, hat sich mittlerweile aber als Fantasiename eingebürgert.

Die ersten Sumathu-Therapeuten beendeten 1991 ihre Ausbildung. Neben dem Hauptsitz in Thun gibt es mehrere andere Schulen in der Schweiz, die ebenfalls die Ausbildung zum Sumathu-Therapeuten anbieten.

Die Grundlagen der Sumathu-Therapie entsprechen im Wesentlichen den Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin. Dazu gehört insbesondere die Vorstellung, dass der menschliche Körper von einer Lebensenergie durchströmt wird und dass diese Lebensenergie in genau definierten Leitbahnen (Meridianen) fliesst. Die Meridiane leiten die Lebensenergie durch den ganzen Körper und bilden so einen Energiekreislauf, der Organe und Organsysteme zu funktionellen Einheiten verbindet.

Krankheiten entstehen dadurch, dass das gleichmässige Zirkulieren der Lebensenergie im Körper unterbrochen oder gestört ist, zum Beispiel durch muskuläre Verspannungen oder Fehlstellungen der Wirbelsäule und/oder der Gelenke. Das Ziel einer Sumathu-Therapie ist es, diese Blockierungen im Energiefluss zu beseitigen und dafür zu sorgen, dass alle Bereiche des Körpers wieder die notwendige Menge an Energie erhalten. Auf diese Weise werden durch die Sumathu-Therapie nicht nur die körperlichen Symptome des Patienten behandelt, sondern auch die Ursachen der Beschwerden ergründet und die Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt.

Quelle: EMR Schweiz

Notwendige Ausbildungsdauer in Std. für die Krankenkassenanerkennung in der Schweiz:

Methodenausbildung: 400
Schulmedizinische Ausbildung: 150

EMR-Methode Nr. 179



 

 

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