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Shin Tai 173

Shin Tai bedeutet übersetzt „Quelle des Körpers“ und ist eine spezielle Form von Körperarbeit, die aus dem Shiatsu entstanden ist.

Das als Shin Tai bezeichnete Heilverfahren geht auf Saul Goodman, den Gründer der Internationalen Shiatsu Schule Kiental in der Schweiz zurück. Aufgrund seiner langjährigen praktischen Erfahrungen mit Shiatsu und anderen Formen der Körperarbeit wie beispielsweise der Osteopathie und der Cranio-Sacral-Therapie entwickelte Saul Goodman ein neues Heilverfahren, das als Shin Tai bekannt wurde. Jörg Schürpf, ein Schüler und enger Mitarbeiter Goodmans, gründete 1995 die Shin-Tai-Schule Schweiz. Die zahlreichen Ergänzungen und Weiterentwicklungen, die durch die praktische Arbeit mit Shin Tai entstanden, veranlassten Schürpf dazu, die von ihm gelehrte Methode als Quantum Bodywork und später als Shen Shiatsu zu bezeichnen.

Gemäss Shin-Tai-Therapeuten verfügt jeder Mensch über eine innere Energiequelle, die es dem Individuum ermöglicht, sich harmonisch zu entwickeln. Auch die Fähigkeit des Körpers zur Selbstheilung und zur Gesundheit basiert auf dieser Energie. Durch individuelle Erfahrungen und Verhaltensmuster, die im Lauf des Lebens erlernt werden, kommt es zu Disharmonien und Blockierungen des energetischen Potenzials. Derartige Energiestauungen können wiederum Krankheiten auslösen.

Ziel einer Shin-Tai-Behandlung ist es, die Energieblockaden des Patienten aufzuspüren und sie dann mit der jeweils passenden Behandlungstechnik zu lösen. Da der Heilungsprozess bei jedem Menschen nach eigenen Regeln abläuft, muss die Behandlung jeweils auf die Bedürfnisse des Einzelnen abgestimmt werden.

Quelle: EMR Schweiz

Notwendige Ausbildungsdauer in Std. für die Krankenkassenanerkennung in der Schweiz:

Methodenausbildung: 150
Schulmedizinische Ausbildung: 150

EMR-Methode Nr. 173



 

 

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