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Farbpunktur 75

Bei der Farbpunktur (Farbflächenbehandlung nach Peter Mandel) handelt es sich um eine schmerzlose, punktuelle oder flächige Bestrahlung der Haut mit farbigem Licht.

Seit jeher werden Farben mit bestimmten Gefühlen, Bedeutungen oder Wirkungen in Verbindung gebracht. Bereits zu Beginn unserer Zivilisation wurden Farben genutzt, um Wohnräume zu schmücken. Farben wurden zu Ritualen und Zeremonien verwendet, sie dienten sowohl zum Schutz als auch als Zeichen des Angriffs. So durfte beispielsweise nur der Kaiser von China gelbe Kleidung tragen, und im alten Ägypten wurden Farben als magische Heilmittel verwendet.

Seit der Physiker Isaac Newton 1666 entdeckte, dass das Sonnenlicht aus den Farben Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Indigo und Violett zusammengesetzt ist, untersuchten viele Wissenschaftler die Wirkung von Licht unterschiedlicher Wellenlänge und Farbe auf den Organismus. Dazu gehört auch der Biophysiker Fritz-Albert Popp (geb. 1938). Er konnte in den 1970er Jahren zeigen, dass alle lebenden Zellen elektromagnetische Strahlung (die sogenannten Biophotonen) abgeben. Dieses Biophotonenfeld der Zellen soll durch Licht, dessen Schwingungen über die Haut aufgenommen und ins Körperinnere weitergeleitet werden, beeinflussbar sein. Ausgehend von diesen Erkenntnissen und dem chinesischen Wissen über Meridiane und Akupunkturpunkte entwickelte der deutsche Heilpraktiker Peter Mandel (geb. 1941) in den 1980er Jahren die sogenannte Esogetische Medizin. Dabei handelt es sich um ein umfangreiches System von Diagnose- und Therapieverfahren, zu denen unter anderem die Farbpunktur gehört. Die Esogetik soll eine Synthese bilden aus Esoterik und Biophysik.

Die Farbpunktur beruht auf einer Kombination der Erkenntnisse der Biophotonenforschung mit der Meridianlehre der Traditionellen Chinesischen Medizin und dem Wissen über die Wirkung von farbigem Licht. Nach den Vorstellungen Peter Mandels fungieren die Meridiane des Körpers auch als „Lichtleitsystem“: Wenn bestimmte Akupunkturpunkte und Hautzonen mit farbigem Licht bestrahlt werden, gelangt das Licht über die Meridiane zu den betroffenen Organen und Organsystemen. Ein weiteres Grundelement der Farbpunktur ist die Theorie, dass die verschiedenen Wellenlängen des farbigen Lichts nicht nur über einen unterschiedlichen Energiegehalt verfügen, sondern auch unterschiedliche Informationen beinhalten. Wenn diese Informationen gezielt durch farbiges Licht in den Körper eingeschleust werden, bewirken sie dort ein Mitschwingen der Körperzellen. Auf diese Weise können disharmonische Schwingungen der Körperzellen ausgeglichen werden und die Zellen finden wieder zu ihrer harmonischen Grundschwingung zurück.

Quelle: EMR Schweiz

Notwendige Ausbildungsdauer in Std. für die Krankenkassenanerkennung in der Schweiz:

Methodenausbildung: 150
Schulmedizinische Ausbildung: 150

EMR-Methode Nr. 75

 

 

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