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Bewegungs- und Tanztherapie Hauschild-Sutter 184

Die Bewegungs- und Tanztherapie nach Hauschild-Sutter wird mittlerweile auch als psychosomatische Funktionslehre PSFL (Bewegung mit seelisch-körperlicher Wechselwirkung) bezeichnet. Es handelt sich um eine Tanz- und Bewegungstherapie, bei der durch Eigenwahrnehmung die Bewegung geschult und verbessert wird.

Die Gründerin der psychosomatischen Funktionslehre ist die Schweizer Tanz- und Gymnastiklehrerin Bet Hauschild-Sutter. Diese Funktionslehre bildete in den 1960er Jahren die Grundlage für die Entwicklung einer speziellen Bewegungs- und Tanztherapie, die vor allem in der Schweiz bekannt ist (Methode Bet Hauschild-Sutter®). Die Tanztherapie PSFL wurde von Carmen Pittini weiter entwickelt.

Oft haben Menschen ein kleines Bewegungsrepertoire und Hemmungen, sich frei zu bewegen. Dies, obwohl sie im Lauf ihrer natürlichen Entwicklung verschiedene elementare Bewegungsformen wie Liegen, Rollen, Sitzen, Krabbeln, Stehen und Gehen erlernen. Die Bewegungs- und Tanztherapie nach Hauschild-Sutter zielt zunächst darauf ab, dem Patienten diese natürlichen Bewegungsabläufe bewusst zu machen. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit zur Neuorientierung und Weiterentwicklung: Ausgehend von einer gesteigerten inneren und äusseren Wahrnehmung kann der Patient neue Bewegungs- und Ausdrucksmöglichkeiten erlernen und falsche Körperhaltungen korrigieren. Die Verbesserung der Bewegungsmöglichkeiten wirkt sich auch positiv auf körperliche und geistige Prozesse aus wie zum Beispiel Atmung, Muskelspannung oder Selbstbewusstsein.

Quelle: EMR Schweiz

Notwendige Ausbildungsdauer in Std. für die Krankenkassenanerkennung in der Schweiz:

Methodenausbildung: 1200
Schulmedizinische Ausbildung: 150

EMR-Methode Nr. 184


 

 

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