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Bachblüten-Therapie 29

Die Bach-Blütentherapie ist eine der Homöopathie ähnliche Methode, bei der Blütenessenzen zur Vorbeugung und Behandlung von Beschwerden eingesetzt werden.

Die Verwendung von Blütenessenzen geht auf den englischen Arzt und Homöopathen Edward Bach (1886-1936) zurück. Während seiner Tätigkeit als Krankenhausarzt im „Royal London Homeopathic Hospital“ erforschte er vor allem die menschliche Darmflora. Dabei beobachtete er, dass die Darmflora bei ängstlichen Patienten immer dieselben typischen Veränderungen aufwies, egal unter welcher Krankheit sie litten. Bach zog aus diesen Beobachtungen den Schluss, dass bestimmte Gefühlszustände oder emotionale Probleme einen negativen Einfluss auf die Gesundheit haben können. 1930 gab Edward Bach seine Arbeit in London auf und zog sich nach Wales zurück, um eine eigene Heilmethode zu entwickeln. In den folgenden Jahren suchte und entwickelte er seine Blütenmittel und begann damit, seine Erkenntnisse mit Publikationen und Vorträgen in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Nach seinem Tod im Jahr 1936 gründeten seine Mitarbeiter in England das Dr. Edward Bach Centre, das es sich bis heute zur Aufgabe gemacht hat, die originale Bach-Blütentherapie zu bewahren und zu verbreiten. Zu Beginn der 1980er Jahre führte die Hamburger Heilpraktikerin Mechthild Scheffer das Werk von Edward Bach im deutschen Sprachraum ein. Seither wurde das Original Bach-Blütensystem von ihr systematisch ausgebaut. Auch in anderen Ländern ist die Bach-Blütentherapie inzwischen verbreitet und es entstanden zahlreiche neue Blütenmittel aus anderen Pflanzen.

Edward Bach ging davon aus, dass alle Krankheiten auf eine Störung des seelischen Gleichgewichts zurückzuführen seien. Jeder Krankheit liegt seiner Ansicht nach ein negativer Gefühlszustand zugrunde. Deshalb steht bei der Bach-Blütentherapie die Behandlung der jeweiligen emotionalen Probleme im Vordergrund.

Bach entwickelte ein System von insgesamt 38 disharmonischen Seelenzuständen der menschlichen Natur wie zum Beispiel Angst, Unsicherheit, Einsamkeit, Überempfindlichkeit oder Ungeduld. Diesen Seelenzuständen, die bestimmte Beschwerden hervorrufen können, ordnete er 38 Blütenextrakte zu. Die energetischen Kräfte der Blütenessenzen sollen die negativen Emotionen positiv beeinflussen und somit zur Harmonisierung von Körper und Geist beitragen.

Quelle: EMR Schweiz

Notwendige Ausbildungsdauer in Std. für die Krankenkassenanerkennung in der Schweiz:

Methodenausbildung: 150
Schulmedizinische Ausbildung: Heilpraktiker oder Arzt

EMR-Methode Nr. 29


 

 

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