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Ausleitende Verfahren NHP 219

Ausleitenden Verfahren entfernen schädliche Stoffe aus dem Körper.

Ausleitende Verfahren (insbesondere der Aderlass) waren schon im antiken Griechenland bekannt. Viele Jahrhunderte waren ausleitende Verfahren wichtige Heilverfahren, vor allem im Mittelalter. Hildegard von Bingen (12. Jahrhundert) empfahl den jährlichen Aderlass um Körper uns Seele zu reinigen.

Im zwanzigsten Jahrhundert gerieten die Verfahren fast in Vergessenheit aber in den letzten Jahren werden ausleitende Verfahren im Bereich der Naturheilkunde wieder eingesetzt.


Die schädlichen Stoffe werden entweder über die Haut oder Blut entfernt.

Das fehlende Blutvolumen wird von selbst durch Rückresorption von Flüssigkeit aus dem Gewebe schnell ersetzt. Die einsetzende Blutneubildung stärkt das Immunsystem.

Dadurch wird der Körper von "schlechten Säften" gereinigt und das Blut wird dünnflüssiger.

Zu den ausleitenden Verfahren gehören z.B.:

Aderlass
Baunscheidtieren
Blutegel
Cantharidenpflaster
Schröpfen

Indikationen:

Bronzediabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Hämochromatose, Polyglobulie, Polycythaemia vera, Stoffwechselstörungen, Lungenödem, Krampfadern, Schwangerschaftskrämpfe, fördert und stärkt das Immunsystem

Risiken und Nebenwirkungen:

Allergie-Reaktionen, Schwindel, Entzündungen bei mangelnder Hygiene

Gegenanzeigen und Wechselwirkungen:

Allgemeine Schwäche, Blutarmut, Untergewicht, niedriger Blutdruck, Volumenmangel, Frauen während der Monatsblutung.


Quelle: EMR Schweiz

Notwendige Ausbildungsdauer in Std. für die Krankenkassenanerkennung in der Schweiz:

Methodenausbildung: 20
Schulmedizinische Ausbildung: Naturheilpraktiker oder Arzt

EMR-Methode Nr. 219


 

 

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