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Akumattherapie 2

Bei der Akumattherapie handelt es sich um eine apparative Heilmethode, bei der mit Hilfe eines speziellen Geräts bestimmte Akupressurpunkte des Kopfes massiert werden.

Die Akumattherapie wurde vom Schweizer Ingenieur Alois Eberle erfunden. Er litt jahrelang unter starker Migräne und begann deshalb, ein Gerät zur Behandlung seiner Beschwerden zu entwickeln. Nachdem es Eberle gelungen war, seine eigene Migräne zu heilen, verbesserte und verfeinerte er das Gerät weiter. 1988 erhielt Eberle von der interkantonalen Kontrollstelle für Heilmittel in Bern die Bewilligung zum Einsatz des Akumats im medizinischen Bereich. Mittlerweile wird die Akumattherapie in mehreren Zentren in der Schweiz angeboten. In Deutschland wird zudem die Akumat-Nadelreizmatte vertrieben, die auch bei Rückenbeschwerden eingesetzt werden kann.

Die Behandlung durch das Akumatgerät beruht auf einer Massage von 35 Akupressurpunkten auf dem Kopf. Dabei handelt es sich um Aktivierungspunkte für das vegetative und das zentrale Nervensystem sowie um Punkte, die bei einer Akupressur zur Behandlung von Migräne, psychischen Problemen und Beschwerden des Verdauungssystems verwendet werden. Durch die gleichzeitige Massage der 35 Punkte soll der gesamte Organismus positiv beeinflusst werden.

Quelle: EMR Schweiz

Notwendige Ausbildungsdauer in Std. für die Krankenkassenanerkennung in der Schweiz:

Methodenausbildung: 150
Schulmedizinische Ausbildung: Naturheilpraktiker oder Arzt

EMR-Methode Nr. 2

 

 

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